Visum, Aufenthaltserlaubnis und Arbeitserlaubnis:

Wir sagen Ihnen welche Voraussetzungen Ausländische Arbeitskräfte für eine Beschäftigung in Deutschland erfüllen müssen. Je nach dem aus welchem Land die Person kommt, müssen verschiedene Vorschriften beachtet werden:

  • Arbeitnehmer aus EU-Mitgliedsstaaten genießen grundsätzlich Arbeitnehmerfreizügigkeit und Dienstleistungsfreiheit. Das heißt, sie können innerhalb der EU in jedem Mitgliedsstaat frei eine Erwerbstätigkeit aufnehmen.
  • Arbeitnehmer aus Kroatien. Seit dem 01.07.2015 herrscht zwischen beiden Ländern ebenfalls eine vollständige Arbeitnehmerfreizügigkeit.
  • Arbeitnehmer aus den übrigen EU-Mitgliedsstaaten, wie Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz, benötigen keine spezielle Arbeitserlaubnis. Es besteht lediglich die allgemeine Meldepflicht bei den Meldebehörden.
  • Arbeitnehmer aus Drittstaaten außerhalb der EU benötigen eine Genehmigung zur Aufnahme einer Beschäftigung, die zusammen mit dem Aufenthaltstitel von der zuständigen Ausländerbehörde erteilt wird.

Bestandteile des Aufenthaltstitels sind das Visum, die Aufenthaltserlaubnis, die Niederlassungserlaubnis und die Erlaubnis zum Daueraufenthalt-EG. Die Erteilung eines Aufenthaltstitels setzt grundsätzlich voraus, dass der Lebensunterhalt gesichert ist, Identität und Staatsangehörigkeit des Ausländers geklärt sind, kein Ausweisungsgrund vorliegt und der Ausländer einen gültigen Pass oder Passersatz besitzt. Ausländer, die zur Arbeitsaufnahme nach Deutschland einreisen möchten, müssen vor der Einreise bei der jeweiligen deutschen Botschaft, beziehungsweise dem Konsulat, im Herkunftsland ein Visum beantragen.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind seit Jahren geschult und kennen sich bestens aus mit den erforderlichen Genehmigungen. Sie wissen „wie der Hase läuft“ und Sie übernehmen gerne für Sie alle behördlichen Formalitäten, von der Antragstellung bis zur Anerkennung bzw. Genehmigung.